RÖSTTOMATEN-ROSMARIN-PASTA
Ein Klassiker im neuen Gewand

Es gibt so ein paar Klassiker, die werden nie langweilig. Erstens sind sie einfach gut, zweitens kann man sie schier endlos variieren und drittens immer wieder neu erfinden. Zum Beispiel Pasta mit Tomatensauce. Solche einfachen Gerichte werden wohl auch deshalb „ehrlich“ genannt, weil sie ganz viel erzählen über ihren Koch. Denn hinter einer Tomatensauce kann man sich nicht verstecken. Sie ist eigentlich simpel, aber wenn jemand kochen kann, dann schmeckt sie einfach wunderbar und weckt die schönsten Erinnerungen an Urlaube in Rom, glückliche Kindheitstage und das erste selbstgekochte Dinner mit dem Liebsten. Und wenn jemand nicht kochen kann … tja, dann sind es eben nur Nudeln mit Tomatensauce. 

 

Heute habe ich mir eine Zubereitungsart des Klassikers überlegt, die das beste aus sommerreifen Tomaten herausholt. Im Backofen geröstete Tomaten schmecken einfach noch mal intensiver, vor allem, weil sie 15 Minuten Zeit haben, mit Knoblauch, Zwiebeln, Rosmarin und Olivenöl zu kuscheln und so zu einem echten Geschmackserlebnis werden. Um den süß-säuerlichen Geschmack der Tomaten noch mehr zu betonen, habe ich ihnen noch etwas Eau de Toilette aus Apfelessig und Ahornsirup angeworfen bevor es zum Brutzeln in den Ofen ging. Die gekochten Nudeln werden kurz vor dem Servieren zu den Rösttomaten aufs Blech gegeben, kräftig umgerührt und dann kann der Schmaus beginnen. Ich muss wahrscheinlich nicht erwähnen, dass dies eine sehr einfache Art zu kochen ist, die außerdem blitzschnell geht? Du musst nur alle Zutaten für die Sauce schneiden, dann gehts aufs Blech, den Rest erledigt der Ofen, während Du nur Deine Nudeln kochen musst. Zur Zeit probiere ich die verschiedensten glutenfreien Pastasorten aus. Meine Lieblinge sind Quinoa-Reis-Nudeln und biologische Maisnudeln. Welche Nudelsorten schmecken Dir am besten?

 

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Zutaten für 2 Personen:

 

Für die Rösttomatensauce:

  • 1 Kilo Tomaten, gewürfelt
  • 1 kleine rote Zwiebel, geschält und gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL frischer Rosmarin, gehackt
  • 3/4 TL Steinsalz

Für die Pasta:

  • 250 – 300 g Tagliatelle oder Spaghetti (ich habe Mais-Tagliatelle benutzt)

 

 

Den Backofen auf 180 °C Umluft und Oberhitze vorheizen. Einen großen Topf mit Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen.

 

Alle Zutaten für die Rösttomatensauce in einer großen Schüssel miteinander vermengen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und ca. 12 – 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Zwischendurch kontrollieren, dass die Tomaten zwar leicht anbräunen, aber nicht verbrennen. 

 

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.

 

Das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Pasta zu den Rösttomaten aufs Blech geben und gut vermischen. Auf zwei Tellern verteilen und sofort servieren. 

 

 

Zeitaufwand:
10 Minuten Zubereitung
15 Minuten Backzeit

 

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15. Juli 2016

24 Kommentare zu “RÖSTTOMATEN-ROSMARIN-PASTA

    • Liebe Jessica,

      oh, das freut mich aber und geht mir runter wie … äh … Tomatensauce ;–)

      Einen lieben Gruß nach Düsseldorf!
      Stefanie

  1. Liebe Stefanie,
    „Ein Klassiker in neuem Gewand“ das kann man nur unterstreichen!
    Ein köstliches Gericht. Wir sind begeistert von der Einfachheit der Zubereitung
    und dem tollen Ergebnis. Beim Schreiben wirkt das köstliche Aroma noch nach.
    Vielen Dank für das leckere Rezept.
    Liebe Grüße
    Renate

    • Liebe Renate,

      wie schön, dass Euch das Gericht auch so gut schmeckt wie mir! Das freut mich sehr. Vielen Dank für Deine nette Rückmeldung.

      Hab einen schönen Sonntag
      Stefanie

  2. Liebe Stefanie,
    heute habe ich das Rösttomatenrezept ausprobiert. Die Tomaten noch ergänzt mit Fenchel und verschiedenen Kräutern. Und dazu statt der Pasta geröstetes Brot und Schafskäse. Superlecker! Und schmeckt auch kalt gut. Vielen Dank für die tolle Anregung!
    Herzliche Grüsse Barbara

  3. Ich glaube, man kann alle Arten von Nüssen nehmen, sind alle total lecker! Ändert aber nichts daran, dass Stefanies Rezept auch ganz ohne Nüsse fantastisch ist!

  4. Also ich kann überhaupt nicht mehr nachvollziehen, warum dieses super-duper Sommergericht es erst gestern auf unsere Teller geschafft hat: das hat das Zeug zum Lieblingsessen und kommt von nun an häufiger auf den Tisch. Und die Zubereitung, genial. Wenn nur alles so easy wäre. Tausend Dank für diesen schon jetzt Klassiker zu nennende Sommer-Sonnen-Schmaus.
    Herzlichst, Barbara (die heute zu Mittag den Quinoa-Aprikosen-Salat genossen hat und zum Frühstück – normal frühstücke ich ja nicht, aber heute Ausnahme – die Crêpes aus Wellcuisine mit Schoko-Aufstrich und sich schon auf die Fladenbrote mit Muhammara-Dipp heute abend freut)

    • Liebe Barbara,

      es ist so schön zu lesen, wie Du Dich hier durch den Blog schlemmst und mich dabei auch immer an Rezepte erinnerst, die ich auch unbedingt mal wieder zubereiten muss. Danke Dir dafür!

      Liebe Grüße
      Deine Stefanie

  5. Liebe Stefanie, ich bin ein großer Fan von deinen Rezepten! Bei dieser Pasta hast du dich aber echt selbst übertroffen! Vielen Dank! Eberhard und Familie

  6. Hallo ich kann mich Eberhard nur anschließen – ein schnelles unglaublich leckeres Rezept, das es bei uns regelmäßig alle zwei Wochen gibt – schon seit ich es hier entdeckt habe.

    Schöne Grüße
    Eduard

  7. Hallo, ich bin es noch einmal. Wir kombinieren das Rezept auch manchmal mit getrockneten Steinpilzen und ein wenig Habichtspilz. das finden wir eine schöne Variation.
    Was meinst du dazu, Stefanie?

    Schöne Grüße Eduard

  8. Liebe Stefanie, vielen Dank, auch wir genießen dieses Gericht sehr häufig. Darf ich an den Herrn mit dem Habichtspilz eine Frage stellen?
    Wird diese Pilz auch getrocknet verwendet?
    Und wie viel davon – ich habe gehört, man sollte davon nicht zu viel nehmen?
    Stefanie, was meinst du dazu?

    schöne Grüße Ingrid

  9. Hallo, wir nehmen tatsächlich nur ein klein wenig – 10 Gramm würde ich schätzen vom getrockneten Pilz.
    Liebe Stefanie, wieviel würdest du empfehlen?
    Guten Appetit
    Ed

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