Ketchup

Geht auch gesund!

Manchmal muss es einfach Ketchup sein. Zum Beispiel an Abenden, an denen ich keine rechte Lust zum Kochen habe, aber dennoch was Warmes essen möchte. Dann schiebe ich ein Blech Kartoffelspalten in den Ofen und backe sie mit etwas Olivenöl und Salz schön knusprig. Und dazu passt am besten Ketchup. Der einzige Wermutstropfen: gekaufter Ketchup enthält unheimlich viel Industriezucker, nämlich umgerechnet 90 Würfelzucker auf 1 Liter Ketchup, was ungefähr dem dreifachen Zuckergehalt von 1 Liter Cola entspricht. Das führte übrigens dazu, dass „Heinz“-Ketchup in Israel seit 2015 nicht mehr „Ketchup“ heißen darf, weil laut Gerichtsurteil zu wenig Tomaten und dafür zu viel Zucker enthalten sei.

Die Lösung? Selbermachen! Es gibt sehr viele unterschiedliche Arten, Ketchup herzustellen. Manche rufen dazu auf, Tomaten stundenlang einzukochen, zu pürieren etcetera. Es geht aber auch ganz ganz einfach, nämlich mit Tomatenmark. Dieses wird kalt mit Ahornsirup, Essig und Gewürzen angerührt und kann 5 Minuten später auf den Tisch gestellt werden.

Wusstest Du, dass Tomatenmark nicht nur der schnellste Weg zu deinem gesünderen Ketchup ist, sondern außerdem einen höchst effektiven Wirkstoff enthält? Der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin, den man naturgemäß in Tomaten vorfindet, ist nämlich im Tomatenmark in besonders großer Konzentration vorhanden. Und Lycopin ist ein starkes Antioxidans, das unsere Zellen vor Schädigungen schützt und unsere Haut- und Zellalterung verlangsamt. Außerdem wirkt Lycopin anregend auf den Stoffwechsel und unterstützt so auch die Herz-Kreislauf-Funktionen. Und all das, während wir zuhause sitzen und „Fast Food“ essen! Ist das nicht toll? 😉 Also ran an den Ketchup! Und solltest Du noch nach einer Zubereitungsmethode für Deine selbstgemachten Ofenpommes suchen, dann suche nicht weiter, sondern klicke hier.

Und nun meine Frage an Dich: welches ist Dein liebstes Fast Food? Und hast Du bereits eine gesündere Zubereitungsart dafür gefunden oder suchst Du noch danach? Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Beitrag!

Ketchup OLD

Portionen 250 g
Zubereitungszeit 5 Min.
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Zutaten

So geht's

  • Alle Zutaten glatt miteinander vermischen. Die Konsistenz des Ketchups ist jetzt dickflüssig. Ich lasse ihn in der Regel so. Wenn Du allerdings eine dünnflüssigere Konsistenz lieber magst, dann verdünne ihn mit etwas Wasser.
  • Den Ketchup in ein Schraubglas füllen, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von ca. 6 Tagen verbrauchen.
Wellcuisine Stefanie Reeb

 

 

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  1. Barbara schreibt:

    Wow, liebe Stefanie, das klingt ja super! Bislang habe ich immer dein Ketchup Rezept aus dem 1. Kochbuch gemacht, fand ich auch schon einsame Spitze. 3x soviel Zucker wie Cola, krass…. Ich wusste, dass Ketchup viel Zucker enthält, aber sooooooooooooo viel. Erschütternd. Ob Industriezucker wohl je als Gift eingestuft wird…
    Also Ofen Pommes mit deiner Trüffel Mayo und bald diesem verführerischen Ketchup wirds ganz bald geben.
    Zählen Sommer-Rollen als fast food? Auf die fahre ich grade total ab. Da improvisiere ich je nach Angebot: gerade mit Vermicelli Reisnudeln, schwarzem Sesam, Weißkohl, Zuckerschoten, Shiitake Pilzen und einem Erdnuss Dip.
    Hach, was freue ich mich auf deine Ofenpommes!
    Ah, morgen gibts Erdbeerquark zum Frühstück und gestern gabs Buddha Bowl (mit Mango statt Erdbeeren): ich hatte die ersten grünen Spargel gespottet…
    Herzlichst, Barbara

    1. Stefanie Reeb Autor schreibt:

      Liebe Barbara,

      oh ja, Sommerrollen finde ich auch ganz toll!

      Ich hoffe, Dir hat der neue Ketchup geschmeckt. Mit den Gewürzen finde ich ihn noch ein bisschen besser als den „alten“ aus dem ersten Kochbuch.

      Einen ganz lieben Gruß!
      Stefanie

  2. Barbara schreibt:

    PS: danke auch für die Lycopin-Information. Ich hatte darüber schon viel Positives gelesen und mich immer gefragt, wie das in höheren Dosen zu verspeisen geht: voilà!

    1. Barbara schreibt:

      Also bei uns ists 50/50: meiner Liebsten schmeckt dein „altes“ Ketchup aus dem ersten Kochbuch mehr, mir das neue… Wobei ich sagen muss, dass ich bislang noch kein Zwiebelpulver in Bio Qualität bekommen habe und deswegen heute in meiner Verzweiflung Pommes Salz von Lebensbaum gekauft habe. War aber auch sehr lecker und für mich noch gewürzt mit geräuchertem Paprika Pulver, da fahre ich voll drauf ab. Und: ohne Trüffel-Mayo gehen Pommes bei mir gar nicht mehr… ICH LIEBE TRÜFFELÖL – und muss unbedingt bald mal wieder deine Kartoffel-Trüffel-Pizza aus Kochbuch 1 machen, hmmmmmmmmmmmm……
      Dickes Dankeschön für dieses tolle Ketchup Rezept, ich glaube, das brauche ich morgen gleich wieder (wenns da nicht Hummus mit gebackenen Karotten gibt).
      Herzlich, Barbara

      1. Stefanie Reeb Autor schreibt:

        Liebe Barbara,

        oh ja, Trüffelöl und Kartoffeln = himmlisch! Das ist doch schön, dass das neue Ketchup-Rezept ein Unentschieden bei Euch ausgelöst hat ;-). Bei mir wechseln die Vorlieben je nach Tagesform auch immer mal wieder. Aber zur Zeit mag ich das neue Rezept lieber – so ist es doch oft mit „neuen“ Dingen.

        Einen lieben Gruß an Euch 2!
        Stefanie

  3. Steffi schreibt:

    Hallo liebe Stefanie,
    was für ein schönes und vor allem einfaches Rezept! Ich habe es grade ausprobiert und bin begeistert, der Ketchup ist so lecker!
    Ich finde ja, dass Zucker in jeder Form wenigstens als Allergen behandelt werden und auf jeder Zutatenliste hervorgehoben werden sollte.
    Ich habe eine Schwäche für Burger. Die sind selbstgemacht zwar etwas aufwändiger, weil ich extra Brötchen backe und eine Sauce zusammen mixe, aber ab und zu gönne ich mir das, ist auch so tolles Soulfood 🙂 Und dein Ketchup-Rezept passt da auch ganz toll dazu.
    Danke dir und viele Grüße,
    Steffi

    1. Stefanie Reeb Autor schreibt:

      Liebe Steffi,

      wie schön, das freut mich sehr, dass Dir der Ketchup gut schmeckt! Ich liebe selbstgemachte Burger auch sehr. Und mit frisch gebackenen Brötchen sind sie natürlich besonders toll!

      Einen lieben Gruß
      Stefanie

  4. britta schreibt:

    Gerade gemacht – auch wenn es kein Zwiebel- oder Currypulver gab (Zwiebeln wurde ersetzt durch eine frisch gepresste Zwiebel, Curry muss ich besorgen), keinen Koriander und kein geräuchtertes Paprikapulver (noch nie gehört). Dafür ein wenig Walnuss-Paprikapaste. … Das mit dem bereitgestellten Glas und dem Aufheben wird nichts, seh ich schon. Wird direkt mit den Pommes (selbstgemacht) verspeist. Tausend Dank, Stefanie!

    Übrigens, nachdem bei mir Kochbücher nichts bringen: Bei mir stehen jetzt Lillys Glücksempfehlungen – eine großartige Begleiterin zum Schlafengehen oder zum Start in den Morgen: Fokus – Fokus – Fokus. 🙂

    Weitere Exemplare werden demnächst verschenkt.

    1. Stefanie Reeb Autor schreibt:

      Liebe Britta,

      ja, das schöne ist, dass man diese Nüsse in unendlichen Varianten würzen kann, eben ganz entsprechend der Zutaten, die man gerade zuhause hat.

      Das freut mich aber, dass Dich Lillys Glücksempfehlungen im Alltag begleiten! Haha, ja: Fokus, Fokus Fokus … gar nicht so leicht … wenn man kein Hund ist 😉

      Viele Grüße
      Stefanie

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