Dessert-Smoothie
Die gesunde Alternative für Süßhungrige

Bei mir hat es noch nie besonders gut funktioniert, Dinge NICHT zu essen. Denn wenn ich etwas NICHT esse, dann steht dieses NICHTS wie der bekannte rosa Elefant im Raum, den ich schwer ignorieren kann. Hochgestochen würde man sagen, dass ich mehr für Inklusion als für Exklusion bin. Einfacher ausgedrückt: ich bin viel zu verfressen, um mir Genüsse komplett zu versagen. Generell mag ich alles Strenge nicht so sehr und finde, dass mein Leben besser funktioniert, wenn es sich in Wellen bewegen darf. Das heißt, dass es an einem Tag Torte gibt und am nächsten Detox-Suppe. 

 

 

Ich bin, so wie die meisten Menschen, ein Gewohnheitstier. Ich liebe meinen Earl Grey am Morgen und Nachmittags habe ich immer Lust auf was Süßes. Manchmal schleichen sich bei mir mit der Zeit schlechte Gewohnheiten ein. Dann werden aus dem einen Keks drei und aus der einen Tasse Schwarztee mehrere … Diese Mechanismen versuche ich immer wieder bewusst zu unterbrechen. Entweder mache ich einen Wochenkur, wie ich sie in meinem Säure-Basen-Detox beschreibe oder ich trinke immer mal wieder ein paar Tage keinen Kaffee, Schwarztee, Alkohol und lasse die Süßigkeiten (ja, selbst die gesünderen) weg. Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen darüber, wie schnell sich Gewohnheiten ändern lassen. Meine Meinung: der Körper braucht ziemlich genau 3 Tage, um sich umzustellen. Wenn ich ihm also drei Tage keinen Zucker gebe, entwöhnt er sich davon. Gebe ich ihm drei Tage keinen Kaffee, hat er sich am vierten Tag umgestellt.

 

 

Der Geist ist noch mal eine andere Sache. Er kann weitaus länger brauchen als der Körper, um alte Gewohnheiten zu ändern. Deshalb gebe ich meinem Geist gerne einen Ersatz, so dass er nicht den halben Tag damit beschäftigt ist, zu überlegen, ob er mich zum Kühlschrank/zur Kaffeemaschine schicken soll. Wenn es um eine Alternative für koffeinhaltige Getränke geht, gebe ich Körper und Geist stattdessen meinen selbstgemischten Basentee (Rezept im neuen eBook). Und wenn ich eine Keks-Pause einlege, dann mache ich mir einen Dessert-Smoothie. Der enthält dann keine Süßungsmittel und besteht einfach nur aus Früchten, Mandelmus und Wasser. Da gerade Erdbeerzeit ist, hat mein Dessert-Smoothie momentan eine schöne rosa Farbe. Dafür kaufe ich reife Erdbeeren, entferne den Strunk und friere sie im Gefrierbeutel ein. Das gleiche mache ich mit Bananen: einfach schälen, in Scheiben schneiden und ebenfalls tiefkühlen. Zusammen mit Mandelmus und Wasser wird aus ihnen ein herrlich leckerer, leicht gefrorener Smoothie, der jedes Dessert-Gelüst befriedigt. 

 

Und nun meine Frage an Dich: wie stellst Du die Balance her zwischen ungesunden und gesunden Gewohnheiten? Und hast Du besondere Tricks, wie es Dir gelingt, dieses Gleichgewicht zu erhalten? Hinterlasse Deinen Kommentar unter diesem Beitrag. Ich freue mich drauf!

 

 

 

Dessert-Smoothie

 

Pro Portion:

  • 100 g gefrorene Erdbeeren
  • 100 g gefrorene Bananenscheiben
  • 1 EL Mandelmus
  • 200 ml kaltes Wasser

 

Alle Zutaten im Standmixer cremig pürieren.

 

Zeitaufwand:
5 Minuten (plus Zeit zum Einfrieren von Erdbeeren und Bananen)

 

 

 

Unser Wellcuisine-Säure-Basen-Detox

 

… wird zur Zeit von vielen Leuten ausprobiert und wir bekommen täglich Rückmeldungen wie diese, über die wir uns sehr freuen! Bist Du gerade dabei und magst uns Dein Feedback geben? Dann gib eine Bewertung auf der Shopseite ab oder schreib uns eine E-Mail an  info@wellcuisine.net. Vielen Dank!

5. Juni 2020

7 Kommentare zu “Dessert-Smoothie

  1. Hallo Stefanie,
    diese Mischung nehme ich im Sommer ohne Wasser und püriere mir das zu Eis. Je nach Saison wechseln die Beeren, und wenn der Drang nach Schokolade sich meldet, ersetzte ich die Früchte durch Kakaopulver und einen Teelöffel Ahornsirup.
    Da ich schlecht Maß halten kann, wenn es um Süßes geht, habe ich solche Dinge nie im Haus, auch nicht selbst gemacht. Backe ich doch mal Kekse ( meist weil ich ein leckeres Rezept auf Deinem Blog sehe) oder kaufe eine Tafel Schokolade, habe ich kein schlechtes Gefühl, wenn ich es in kürzester Zeit verputzte, da es sehr selten vorkommt. Ich denke, wenn der Hauptteil der Ernährung vollwertig ist, dann sind die kleinen Ausrutscher ok.
    Schleicht sich doch eine schlechte Gewohnheit ein, lasse ich es für einige Tage komplett weg, und meistens gerät es schnell in Vergessenheit. Das mit den drei Tagen empfinde ich genau so, und falls der Geist es nicht so schnell schlucken mag, sehe ich es als Projekt, das es anzugehen gilt ; )
    Liebe Grüße, Sabine

  2. Hallo zusammen,
    wenn mich der Schokohieper nervt, kommen eingeweichte Cashewkerne, Wasser, Datteln oder etwas Honig und entöltes Kakaopulver in den Mixer. Toppen kann man das Ganze noch mit gemahlener Vanille. LECKER… ;-)) … und mein Süßquälgeist gibt für ein paar Tage Ruhe.

  3. Was du schreibst, kommt mir in viellerlei Hinsicht sehr bekannt vor..ich bin vorallem morgens immer sehr motiviert mir viel gesundes rein zu gießen, Wasser mit Zitrone und Honig, Kanne Brottrunk, Selleriesaft…dann zum Brunch meist ein Berg Gemüse mit Pilzen im Rührei, um der Säure aus den Eiern was entgegenzusetzen, steht bei uns immer mein „Superfoodspezialpulver“ zum Drüberstreuen auf dem Tisch, das besteht aus gemahlenen Brennesselsamen, gemahlenen Löwenzahnwurzeln (ausgraben, waschen, kleinwürfeln, trocknen u. i.d. elekt. Kaffeemühle mahlen), manchmal noch gemahlenen Mariendistelfrüchte, Fenchelsamen, Spitzwegerich und Löwenzahnblätter, alles zu Mehl gemahlen…damit sorgen wir zumindest für die ausreichende Portion Mineralien um die „säuernden Sünden“ wieder zu neutralisieren…gestern abend gabs zu Vorspeise ebenfalls ein Erdbeersmoothie, allerdings kombiniert mit Gurke, Kokosjoghurt, etwas Chili und Rosen-Balsamico…um das nichtvegetarische Abendessen gesundheitlich abzurunden…manchmal hab ich dabei schon das Gefühl mich etwas zu veräppeln, aber in meinem Hinterhaupt wohnt wohl immer noch ein Krokodil, das ab und zu gefüttert werden möchte…
    Liebe Grüsse Tatjana

  4. Hallo Stefanie,
    ich liebe die Rezepte. Schmecken einfach genial und sind einfach zu zubereiten. Freue mich jedes Mal auf die neue Inspiration. Vielen Dank dafür Stefanie!
    Wenn mich der „Schokowahn“ packt, püriere ich 2-3 reife Bananen, manchmal eine Avocado (geht auch ohne), Datteln und Kakaopulver. Zum Schluss ein paar Buchweizenkeime – einfach lecker. Als Topping ein paar Erdbeeren, Mango oder anderes Obst.

    Schönes Wochenenende!
    Liebe Grüße
    Anke

  5. Endlich sind die Zutaten im Haus und wir konnten heute den köstlichen Dessert-Smoothie genießen! Es ist sogar was für morgen übrig. Allerdings alles nicht gefroren, da es hier eh ziemlich frisch ist.
    Ich kenne das gut mit den Wellen- und versuche immer wieder, mir das nicht übel zu nehmen. Das ist ja schon Balance, da ich im Grunde kaum sogenannte schlechte Gewohnheiten habe. Gut, im Moment morgens dein Chai mit Schwarztee. Aber ich weiß, dass solche Gewohnheiten bei mir phasenweise sind und auch von ganz von selbst verschwinden. Ich werde nie vergessen, wie ich meine letzte Tasse Kaffee nicht getrunken habe- vor 7 Jahren. Die Lust darauf ist nie wieder gekommen, obwohl ich den Duft nach wie vor liebe und mich freue, Gästen Kaffee zuzubereiten.
    Danke und Herzliche Grüße Barbara

  6. Ich bereite mir den Smoothie als Eis zu ;-). Erdbeeren/Himbeeren/Mango und Bananen (beides gefroren) und dann Joghurt/Schmand/saure Sahne (Kuhmilchproduktverweigerer nehmen Avocado oder vielleicht, wie ich eben dachte, auch Mandelmus) drauf. Mein Vitamix arbeitet alles klein. Und sogar meine Familie liebt dieses Eis.

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